Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel

Leonardo entwickelt mit Ihnen gemeinsam bedarfsgerecht Qualifizierungsmaßnahmen, um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten. Durch unsere Expertise können wir Ihnen Möglichkeiten aufzeigen und Konzepte entwerfen.

Ob Voll- oder Teilqualifizierungen, bspw. im Bereich Elektro. Wir beraten Sie gerne, über mögliche Optionen.

Beispielswiese führen wir in Kooperation mit unserem Kunden Schott Mainz bereits seit 2017 ein Projekt durch, dass Helfern zu einer Facharbeiterausbildung als Maschinen- und Anlagenführer (IHK) verhilft:

Ein Projekt mit Win-Win-Effekt für alle Beteiligten

  • Teilnehmende Mitarbeiter, die aufgrund der finanziellen Situation keine klassische Ausbildung mehr wahrnehmen können, erhalten eine Chance auf einen Berufsabschluss.
  • Das Unternehmen profitiert durch mehr Fachkräfte im Betrieb– die Kandidaten können nach Abschluss als ausgebildete Mitarbeiter in das Stammpersonal übernommen werden.
  • Durch die Anerkennung des Projekts bei der IHK für Rheinhessen und die Unterstützung durch die Agentur fürArbeit entstehen für das Unternehmen nur die Kosten für den normalen Arbeitseinsatz der Mitarbeiter.
  • Selbst der Arbeitsaufwand hält sich für das Unternehmen in Grenzen, da die Projektabwicklung von Leonardo PersonalKonzept übernommen wird.

Ablauf eines Weiterbildungsprojekts anhand des Beispiels Maschinen- und Anlagenführer (IHK):

Leonardo PersonalKonzept stellt eine Auswahl an geeigneten Kandidaten und SCHOTT wählt aus. Es kommen insbesondere Arbeitnehmer mit Berufserfahrung als Helfer im industriellen Gewerbe in Frage. Diese werden dann von Leonardo PersonalKonzept als Zeitpersonal während des gesamten Qualifizierungszeitraums bei SCHOTT eingesetzt.

Vor der Weiterbildung gibt es eine Erprobungsphase, in der sich die Eignung der Kandidaten feststellen lässt. Anschließend werden die Teilnehmer in zwei dreimonatigen Qualifizierungsblöcken auf die“Externenprüfung“ (BBiG §45 Abs2) der IHK für Rheinhessenvorbereitet. Dabei übernimmt die FAW die theoretische Schulung während die ILW (Industrie-Institut für Lehre und Weiterbildung)das überbetriebliche praktische Handwerkszeug des Berufsbilds lehrt. In der dazwischenliegenden neunmonatigen Arbeitsphase vermittelt der Betrieb (SCHOTT) alle relevanten Kenntnisse zum Führen einer bestimmten Maschine oder Anlage wie bspw. Umrüstarbeiten, Fehlerbehebung oder kleine Reparaturarbeiten. Besonders attraktiv für die Unternehmen: Da die Maßnahme die Voraussetzungen für eine Förderung durch die Agentur für Arbeit erfüllt, werden nicht nur die Weiterbildungskosten von der Arbeitsagentur übernommen, sondern darüber hinaus auch die durch die Unterrichtszeiten entstehenden Ausfallzeiten der Mitarbeiter.

Nach Abschluss des zweiten Qualifizierungsblocks erfolgt die Prüfung bei der IHK Rheinhessen.

Im Jahr 2018 wurde ein Teilnehmer dieser Maßnahme sogar Jahrgangsbester der rheinhessischen Abschlussprüfung im Bereich Maschinen- und Anlageführer.

Katrin Besteher
Katrin BesteherPersonalberaterin
Qualifizierung und Marketing

Tel: 06131 576 287 25

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