Zeitarbeit mit Leonardo PersonalKonzept

– Wie funktioniert das eigentlich?

Begriffserklärung Zeitarbeit

Zeitarbeit, Leiharbeit, Personalleasing oder Arbeitnehmerüberlassung – all diese Begriffe können synonym verwendet werden. Sie stehen für das Dreiecksverhältnis zwischen Arbeitgeber (Verleiher / Zeitarbeitsunternehmen, hier: Leonardo PersonalKonzept), Arbeitnehmer (Zeitarbeitnehmer) und dem Unternehmen, bei dem ein Arbeitnehmer tätig ist (Entleiher / Kunde).

Wie sind die vertraglichen Verhältnisse in der Zeitarbeit?

Vertraglich bedeutet dies, dass der Arbeitnehmer mit dem Zeitarbeitsunternehmen einen Arbeitsvertrag abschließt. Damit ist der Verleiher für alle Ansprüche, die also aus dem Arbeitsvertrag entstehen (Lohn, Urlaubsanspruch, etc.), verantwortlich. Im Gegenzug stellt der Zeitarbeitnehmer seine Arbeitskraft zur Verfügung. Grundlage hierfür sind das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und bei Leonardo die Tarifverträge Zeitarbeit des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP).

Der Verleiher regelt dann vertraglich mit dem Entleiher die Bedingungen zum Einsatz der Arbeitskraft des Zeitarbeitnehmers für einen gewissen Zeitraum, für den der Entleiher die Arbeitskraft benötigt. Die Arbeitsleistung wird also nicht beim Arbeitgeber vollbracht, sondern bei dessen Kunde. Daher spricht man von Zeitarbeit.

Jedoch hat dieser Begriff nichts über die Dauer des Arbeitsvertrags zu sagen! Denn bei Leonardo PersonalKonzept erhält der Arbeitnehmer in der Regel einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Wenn der Einsatz bei einem Kunden endet, ist es Aufgabe des Zeitarbeitsunternehmens, für den Mitarbeiter einen passenden Folgeeinsatz zu suchen.

Warum nutzen Unternehmen Zeitarbeit?

Die Gründe für die Entleihung von Personal sind vielfältig:

Neben der Zeitarbeit kann man die Expertise von Leonardo auch für die Arbeitnehmersuche nutzen. Denn ein anderes Leistungsfeld der Personaldienstleistung ist die direkte Personalvermittlung. Dabei übernimmt das Zeitarbeitsunternehmen das Rercruiting (oder Teile davon) und das Kundenunternehmen stellt den passenden Kandidaten direkt ein.

  • Durch den Einsatz von Zeitarbeitnehmern gewinnt das Unternehmen Flexibilität und kann besser auf Schwankungen des Marktes reagieren.

  • Auch kann aufgrund der Erkrankung eines regulären Mitarbeiters die Arbeitnehmerüberlassung zur Überbrückung der Ausfallzeit genutzt werden.

  • Im kaufmännischen Bereich ist es üblich, Stammmitarbeiter für die Dauer der Elternzeit durch flexible Arbeitskräfte zu ersetzen.

  • Ein weiterer Grund für Einsatz von Zeitarbeit ist die indirekte Personalvermittlung: der Entleiher möchte die betreffende Person erst testen. Überzeugt der Leiharbeitnehmer durch seine Leistung, wird er vom Kunden ins Stammpersonal übernommen.

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Das Dreiecksverhältnis der Zeitarbeit

Darstellung Dreiecksverhältnis Zeitarbeit

Quelle: Bundesarbeitgeberverband der Zeitarbeit (BAP)